Zutaten

Wir richten uns an das in Anlehnung an das deutsche Reinheitsgebot von 1516 entstandene aktuell verbindliche „vorläufige Biergesetz“ von 1993, welches für die gewerbliche Bierherstellung in Deutschland die verbindlichen Vorschriften enthält. Dementsprechend werden unsere Biere ausschließlich mit den Zutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt.

Grundsätzlich gilt für unsere Zutaten – je regionaler desto besser. Dies sollte jedoch nicht auf Kosten des Geschmacks gehen.

Während das Brauwasser von dem Wasser der Wahnbachtalsperre stammt und wir daher mit einem weichen Brauwasser gesegnet sind, beziehen wir die restlichen Zutaten von zertifizierten Quellen.

Malz

Malz wird durch künstlich zum Keimen gebrachtes Getreide gewonnen. Damit sich Alkohol und Kohlensäure durch die Gärung entwickeln kann, benötigt die Hefe Zucker, der aus dem Malz gewonnen wird. Sowohl der Farbton des Bieres als auch der Geschmack sind abhängig von der Malzsorte. Je höher die Darrtemperatur desto dunkler das Malz und eben auch das Bier. Wir beziehen unsere Basis-Malze von der Mälzerei Avangarde in Koblenz. Für die Spezialmalze greifen wir auf das deutlich größere Angebot der Mälzerei Best Malz in Wallertheim zurück.

Hopfen

Hopfendolden

Je nach Zeitpunkt der Hopfengabe während der Kochung sorgt dieser hauptsächlich für die Bitterung oder für das Aroma der Biere. Den Hopfen für unsere Biere beziehen wir von deutschen Hopfengebieten wie der Hallertau, Tettnang und Spalter. In unseren Bieren verwenden wir klassische Sorten wie Tradition, Magnum, Perle und Tettnanger. Insbesondere für die stark gehopften Biere wie das India Pale Ale kommen auch der ein oder andere besonders aromatische Hopfen zum Einsatz. Sie sind für die blumig, fruchtigen und zitrusfruchtartigen Aromen dieser Biere verantwortlich.

Hefe

Hefe

Als obergärige Hefe bezeichnet man die Stämme der Bierhefe die bei der Gärung Zellverbände bilden, in denen sich Bläschen von Gärungsgas ansammeln, wodurch die Hefe nach der Fermentation auf der Oberfläche des Jungbiers schwimmt. Daher kommt die Bezeichnung obergärige Biere. Bei der untergärigen Hefe hingegen sinkt beim Bierbrauen nach der Gärung die untergärige Hefe auf den Boden des Gärgefäßes. Untergärige Hefe benötigt im Gegensatz zu obergäriger Hefe (16-22°C) eine niedrigere Temperatur zwischen 4 und 9 °C für die Gärung. Augrund der geringeren Aktivität braucht die Gärung bei untergärige Hefe dementsprechend länger. Bis auf unser Helles sind aktuell alle anderen Biere mit einer obergärigen Hefe gebraut.